Meine Arbeit
Wobei ich Sie begleite
Menschen kommen mit sehr unterschiedlichen Fragen zu mir. Besonders viel Erfahrung habe ich mit Menschen, die Verantwortung tragen und gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen.
Da ist eine berufliche Situation, die schon lange zu viel Kraft kostet. Eine Führungsrolle, die nicht mehr passt. Rollen und Lebensentwürfe, die nicht mehr selbstverständlich tragen. Der Wunsch, noch einmal etwas Neues zu beginnen – und die Frage, ob man den Schritt wirklich wagen will.
Da ist das Ende einer Aufgabe, die lange Sinn und Identität gegeben hat. Der Übergang in eine neue Lebensphase. Ein Abschied, der angenommen werden muss. Oder eine Entscheidung, bei der jede Möglichkeit ihren Preis hat.
Und manchmal lautet die Frage zunächst nur:
Was ist hier eigentlich los mit mir – und mit meiner Situation?
Mich interessieren diese Momente, weil die erste Frage selten schon die ganze Frage ist.
Sie sind bereit, vertraute Erklärungen auf den Prüfstand zu stellen, Widersprüche und irritierende Fragen auszuhalten und auch unangenehmen Beobachtungen nachzugehen.
Wie ich arbeite
Ich höre genau zu. Ich frage nach – ab und an beherzt. Und ich gebe mich nicht zu schnell mit der ersten Erklärung zufrieden.
Gemeinsam versuchen wir, Ihre Wirklichkeit umfassender und zugleich klarer zu sehen.
Dabei interessiert mich nicht nur, was schwierig geworden ist, verloren ging oder nicht mehr stimmt. Wir schauen genauso genau auf die andere Seite:
Was funktioniert trotz allem?
Was können Sie und worauf können Sie sich verlassen?
Welche Menschen, Erfahrungen und Lebensbereiche geben Ihnen Boden unter den Füßen?
Denn nicht alles muss sich verändern, nur weil etwas in Bewegung geraten ist. Von diesem Boden aus lässt sich klarer erkennen, was bleiben darf – und was sich verändern soll.
Bei beruflichen Fragen interessiert mich ebenso das System, in dem Sie sich bewegen. Nicht jedes Problem, das ein Mensch mit sich herumträgt, ist ein persönliches Problem. Organisationskultur, Macht, Strukturen, Erwartungen und Spielregeln können Handlungsmöglichkeiten öffnen – oder erheblich begrenzen.
Und irgendwann muss das Nachdenken wieder hinaus ins Leben.
Deshalb übersetzen Sie Erkenntnisse in Beobachtungen, kleine Experimente oder konkrete Schritte, um zu prüfen: Was geschieht, wenn ich es tatsächlich anders mache?
In meine Arbeit fließen mehr als vier Jahrzehnte psychologischer und organisationaler Erfahrung, systemisches Denken und Biografiearbeit im Lebenshaus® ein. Ich bringe dabei auch eigene Hypothesen und Sichtweisen ins Gespräch. Was davon für Sie stimmig ist, entscheiden Sie. Die Deutungshoheit über Ihr Leben bleibt bei Ihnen. Ebenso die Entscheidung darüber, welchen Weg Sie gehen.
Manchmal ermöglicht ein Märchen, ein Bild, eine Geschichte oder ein Satz aus der Literatur eine unerwartete Einsicht. Dann gehört auch das in unser Gespräch.
Ein gutes Gespräch endet für mich nicht zwingend mit einer Antwort.
Aber Sie sollten Ihre Situation klarer sehen als zu Beginn – und vielleicht mit einer neugierigen Frage oder Beobachtung in Ihren Alltag zurückkehren.
Biografiearbeit im Lebenshaus®
nach Dr. med. Susanne Hofmeister
Woher komme ich – und was möchte noch werden?
Manches, was uns heute beschäftigt, wird verständlicher, wenn wir den Blick auf den eigenen Lebensweg richten.
Was hat mich geprägt? Welche Menschen und Entscheidungen waren wichtig? Was hat mich durch schwierige Zeiten getragen? Welche Fähigkeiten habe ich entwickelt? Und gibt es einen roten Faden, den ich bisher nicht gesehen habe?
In der Biografiearbeit im Lebenshaus® nach Dr. med. Susanne Hofmeister betrachten wir die Lebensphasen in Jahrsiebten. Im Bild des Lebenshauses entsteht eine Draufsicht auf die eigene Biografie. Erfahrungen und Krisen bekommen darin ebenso ihren Platz wie Beziehungen, Entscheidungen, Fähigkeiten und prägende Lebensereignisse.
Aus dieser Zusammenschau können Zusammenhänge sichtbar werden, die im Alltag verborgen bleiben. Wiederkehrende Lebensthemen lassen sich besser verstehen, Fähigkeiten und Kraftquellen neu entdecken. Das kann entlasten, Vertrauen in den eigenen Lebensweg stärken und helfen, den heutigen Standort klarer zu sehen.
Allgemeine Entwicklungsqualitäten geben dabei Orientierung. Entscheidend bleibt die eigene, unverwechselbare Biografie.
Biografiearbeit richtet den Blick deshalb nicht nur zurück. Sie fragt auch: Wo stehe ich heute – und was könnte von hier aus möglich werden?
Gerade in der zweiten Lebenshälfte verändert sich der Blick auf das eigene Leben. Wir bringen viel mit, doch daraus lässt sich nicht zwangsläufig ableiten, wie es weitergehen soll. Nicht immer geht es um ein neues Ziel. Vielleicht geht es um eine neue Qualität des Lebens. Und darum, den freudvollen Möglichkeiten des Älterwerdens ebenso Aufmerksamkeit zu schenken wie seinen Veränderungen.
Vielleicht möchten Sie weiterhin tätig sein – aber anders. Vielleicht entsteht der Wunsch, etwas zu beginnen, das bisher keinen Raum hatte. Vielleicht werden Muße, Kontemplation, Lernen, Beziehungen oder Fragen wichtig, für die früher kaum Zeit war.
Susanne Hofmeister spricht in der Biografiearbeit vom Zukunfts-ICH® – von dem, was in unserem weiteren Leben noch Gestalt annehmen kann.
Wir können Ihr Leben als Ganzes betrachten oder einer gegenwärtigen Frage biografisch folgen.
Herkunft verstehen. Zusammenhänge erkennen. Vertrauen in den eigenen Weg gewinnen. Und offen werden für das, was noch nicht da ist.